Spezialleuchten in neuem Glanz:

Anwenderbericht SolidWorks, SPI-SheetmetalWorks und SmarTeam bei Aqua Signal, Bremen.


zurück zur Übersicht
 


»Dank SolidWorks sparen wir viel Zeit. Dies war uns mit anderen CAD-Systemen, die uns zur Auswahl standen, nicht gegeben.«
Ernst-Uwe Otte, Systemmanager

Fallbeispiel als PDF
Der Bau von Spezialleuchten hat die Aqua Signal AG, Bremen, zu einem der weltweit führenden Unternehmen in der Lichttechnik für den maritimen Bereich werden lassen. Die zunehmende Komplexität der Produkte stellte die Firma vor die Entscheidung für ein produktives 3D CAD System, das nun gemeinsam mit einer EDM Lösung effektiv zum Einsatz kommt.



Pendelleuchte Futura in der Explosionsansicht

Aqua Signal in Bremen ist einer der größten Hersteller maritimer Lichttechnik. Ursprünglich auf den maritimen Markt spezialisiert, entwickelt die Firma heute auch Lösungen für Verkehrslenkung und Hindernisfeueranlagen. Ein neuer Zweig des Produktspektrums: exklusive Designerleuchten. 1868 als Familienbetrieb in Bremen gegründet, beschäftigt das weltweit in über 50 Ländern aktive Unternehmen am Standort Bremen heute etwa 220 Mitarbeiter.

Ausgangslage:   Die zunehmende Komplexität der bei Aqua Signal gefertigten Produkte, vor allem die Aufgaben des präzisen Zusammenbaus stellte die Firma Ende der 90er Jahre vor die Entscheidung, ein modernes 3D CAD System anzuschaffen. Folgende Gesichtspunkte sollten bestimmend für die Auswahl sein:

-leistungsfähige Software-Funktionalität
-einfache Anwendung und geringer Schulungsaufwand
-Schnittstellen zu gängigen CAD Systemen
-Anbindung an Applikationen wie Zeichnungsverwaltung und PPS
-vertretbare Kosten

Leistungsstarke Software


"Wir haben uns für SolidWorks entschieden," sagt Systemmanager Ernst-Uwe Otte. "Dank SolidWorks sparen wir viel Zeit. Wenn wir z.B. in der Entwicklung Änderungsbedarf feststellen, können wir bequem zur jeweiligen Entwurfsphase zurückkehren und das Problem angehen. Dies war uns mit anderen CAD-Systemen, die uns zur Auswahl standen, nicht gegeben." Heute setzt Aqua Signal 14 SolidWorks Lizenzen ein.



"Eine wesentliche Stärke von SolidWorks ist das Verwalten von Baugruppen," berichtet Markus Frontzek, Konstrukteur im Design Center bei Aqua Signal, "Beziehungen zwischen Teilen einer Baugruppe werden automatisch aktualisiert, wodurch Ändern wesentlich erleichtert wird. Eine Baugruppenstruktur ist einfach anzupassen, indem Komponenten von einer Unterbaugruppe in die nächste gezogen werden. Durch die Kollisionsprüfung sind wir in der Lage, Designprobleme schnell zu beheben." Teile oder Baugruppen können im 3D-Bereich mit Bemerkungen bzw. Bemaßungen versehen werden. Die Editierbarkeit von Explosionsdarstellungen und die Möglichkeit des Sperrens von Bauteilen sind weitere Aspekte der Unterstützung von Multi-User-Umgebungen. "Die Modelle,  die wir heute bei Aqua Signal entwerfen, hätten wir mit 2D gar nicht bauen können", erläutert Markus Frontzek. "Gerade die Einbausituationen - bei unseren Schiffsleuchten haben wir zum Teil sehr platzsparende Verhältnisse - verlangen nach 3D Modellen."

Speziallösung für die Abwicklung

Zur Berechnung der Abwicklung von Blechteilen setzt Aqua Signal SPI  SheetMetalWorks ein. Die mit SolidWorks und SPI erzeugten Daten werden direkt an die NC-Stanz- und Schachtelprogramme weitergegeben und von dort via Postprozessor für die Maschinensteuerung in der Fertigung aufbereitet.

Datenaustausch in- und extern

Lösung: Da man in der Bremer Produktion mittlerweile über ein Arsenal von über 3.000 Werkzeugen verfügt, werden bei Aqua Signal auch Blechteile produziert, die an anderen Standorten konstruiert wurden. Deren Daten werden z. B.als DXF über Internet herein gereicht. Ein anderer praktizierter Fall: Ein Dienstleister erhält Daten im IGES- Format und erzeugt auf dieser Basis die Stereolithographie-Muster.

Einen Synergie-Effekt der 3D-Modellierung erläutert Markus Frontzek: "Aqua Signal wirbt auch damit, Sonderentwicklungen und Kleinserien in kürzester Zeit zu realisieren. Es kommt schon mal vor, dass wir mit einem Kunden am Bildschirm direkt im CAD-System die Möglichkeiten durchspielen. Die vielfältigen Design- und Visualisierungsmöglichkeiten der Software kommen uns dabei sehr entgegen."

Die Bremer sind mit der Entscheidung für SolidWorks rundum zufrieden. Fasst man Leistung und Wirtschaftlichkeit zusammen, überzeugte die Wahl aufgrund des Zusammenspiels, seiner hohen Effizienz beim Konstruieren, den daraus resultierenden verbesserten Ergebnissen und - nicht zuletzt - aufgrund des Preises.

Der Autor dieses Artikels ist Christian Burdorf, Mitarbeiter der SPI, Ahrensburg

Zur Homepage der Firma aqua signal